Tuinstra Dunstabzugsanlage baugleich nach Umzug

Industrie

Kartoffeln

Staub ist für Jan Tuinstra BV, einen Kartoffelhändler aus Herkingen in Südholland, seit Jahrzehnten ein zentrales Problem. ‘Was sauber ist, bewegt man nicht’ lautet das Motto des Familienbetriebs. Tuinstra ist mit dem Absaugsystem von Jongejans Luchttechniek sehr zufrieden. Beim Umzug bauten die Mitarbeiter alles exakt so wieder auf wie zuvor und verdoppelten gleichzeitig die Kapazität. Ein neuer Abluftventilator ist dabei eine echte Bereicherung. Jongejans Luchttechniek arbeitete eng mit dem Team zusammen und übernahm alle Rohrleitungs- und Installationsarbeiten. “Es war eine wirklich gelungene Zusammenarbeit.”

Seit Jahrzehnten werden bei Jan Tuinstra BV in Herkingen Kartoffeln aus der Umgebung verarbeitet. Im Durchschnitt fallen jährlich Tausende Tonnen Kartoffeln an, die sortiert und in 5-Kilo-Säcke, Big Bags und Schüttgutsäcke verpackt werden. Der Prozess ist vollautomatisiert, und bemerkenswert ist, dass alle Maschinen aus niederländischer Produktion stammen. Bei der Verarbeitung solcher Mengen an Agrarprodukten ist Staubbildung unvermeidlich. “Sauberkeit hatte für uns schon immer höchste Priorität. Wir hassen Unordnung und achten penibel auf Sauberkeit. Wir fegen jeden Tag. Solange alles sauber ist, kann nichts bewegt werden”, sagt Wim Tuinstra.

Seit der Installation des Absauggeräts haben sich die Ergebnisse deutlich verbessert. Die Flusenfilter werden täglich gereinigt. Auch der Staubbehälter wird regelmäßig geleert. “All der Staub, der sich sonst auf dem Boden absetzt oder in die Nase gelangt”, bemerkt Wim Tuinstra. “Das ist schon ein komischer Gedanke.”

Alle Anlagen wurden im Wesentlichen in die neue Verarbeitungshalle verlegt. Dies gilt auch für die Filteranlage, die vor rund 15 Jahren von Jongejans erworben wurde und noch viele Jahre im Einsatz sein wird. Jongejans Air Technology übernahm die Rohrleitungs- und Installationsarbeiten. “Wir haben alles so geplant, dass wir die Maschinen selbst versetzen konnten. Wir standen aber weiterhin in Kontakt mit den Maschinenherstellern. Die Anpassung aller Komponenten war eine komplexe Herausforderung. Doch wir haben es geschafft, und die Leitungen konnten nahezu identisch übernommen werden. Jedes Detail ist perfekt, und darauf sind wir sehr stolz.” Die großzügige Raumaufteilung ermöglicht eine einfache Kapazitätserweiterung. “Wir haben sogar das Potenzial, die Anlagenkapazität mit geringfügigen oder gar keinen Umbaumaßnahmen zu verdoppeln. Wir haben mit Jongejans Air Technology auch über die Zukunft gesprochen, beispielsweise über den Bau des Inspektionsraums in einer Höhe, die einen Überdruck ermöglicht.”

Der Umzug war eine bewusste Entscheidung. ‘Wir haben die Gelegenheit genutzt, jedes Detail nach Möglichkeit zu verbessern, und dabei auch internes Feedback eingeholt, denn unsere Experten arbeiten täglich mit den Anlagen und wissen genau, was machbar ist und was nicht.’ Die Maschinen sind noch relativ neu und in gutem Zustand. “Die regelmäßige Wartung haben wir immer selbst durchgeführt, was einen enormen Unterschied macht. Genau da liegt unser Know-how”, analysiert Wim Tuinstra.

Neu ist das Gebläse- und Absaugsystem für den beim Versiegelungsprozess entstehenden Rauch. “Der beim Verbrennen von Polypropylen freigesetzte Versiegelungsrauch erzeugt einen sehr unangenehmen Geruch. Daher bieten die Versiegelungsrauchventilatoren einen unmittelbaren Komfortvorteil.” Wird der Versiegelungsrauch gleichzeitig mit Staub abgesaugt, verstopfen die Kanäle schnell. Aus diesem Grund wurde ein separates Absaugsystem mit einem von Jongejans Luchttechniek speziell entwickelten, verstopfungsfreien Gebläse gewählt.

Langfristige Zusammenarbeit

Jan Tuinstra BV ist von Anfang an Kunde von Jongejans Luchttechniek. “Staub ist ein echtes Problem”, erklärt Vincent Tuinstra. “Eine Investition in ein Absaugsystem rechnet sich nicht von selbst. Man muss unbedingt die langfristigen Folgen und die Auswirkungen auf die Menschen bedenken, die im Staub oder in den Dämpfen der Dichtungen arbeiten müssen.”
Die älteste Halle stammt aus dem Jahr 1979 und wurde in den folgenden Jahren in drei Abschnitten erweitert. Vor sechs Jahren wurde eine neue Halle errichtet. Im vergangenen Jahr wurde die neue Verarbeitungshalle mit den (größtenteils) vorhandenen, überholten Maschinen bestückt. Die Anordnung unserer Hallen ist logistisch durchdacht.

Vincent Tuinstra erklärt, dass der Entwurf des neuen Gebäudes in erster Linie auf eine Kapazitätserhöhung abzielte. Er ist mit dem Ergebnis zufrieden. Dies gilt auch für die Absauganlagen. “Es ist schwer zu beschreiben, welche Vorteile ein solches System bietet. Es ist auf jeden Fall viel angenehmer zu arbeiten, und man merkt sofort, wenn es nicht läuft. Wir sind außerdem überzeugt, dass die Staubabsaugung den Verschleiß reduziert und Ausfallzeiten verhindert.“.

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