Feinstaubminimierung bei der Kartoffelverarbeitung
Am neuen Standort von Aardappelhandel Mol BV in Westmaas wird Feinstaub an neunzehn Abwurfstellen in der Sortier-, Verpackungs- und Wiegelinie abgesaugt. Von der Zuführung bis zur Abfüllung hat der Spezialist Jongejans Luchttechniek (Lufttechnik) eine Lösung für Bereiche entwickelt, in denen sich Staub leicht ausbreiten kann. Dies schafft vor allem ein angenehmes Arbeitsumfeld und ist laut Inhaber Marco Mol daher jeden investierten Euro wert. „Die Folgen eines Nebelvorhangs und des ständigen Staubaufwirbelns durch die vielen Bewegungen in einer Halle sind nicht zu unterschätzen.“
Wo immer Staub entsteht, wird er abgesaugt
Die Verarbeitungshalle von Aardappelhandel Mol BV ist auch nach zweieinhalb Jahren und vierzigtausend Tonnen verarbeiteter Kartoffeln noch immer makellos. Das Raumklima lässt nicht erahnen, dass die maximale Verarbeitungskapazität bei fünfzig Tonnen pro Stunde und sechshundert Tonnen pro Tag liegt, basierend auf 25-Kilogramm-Säcken. Jongejans Luchttechniek hat für den Verarbeiter in Westmaas einen Druckluftfilter (PGF) speziell für Feinstaub installiert. Dieser PGF500 ist mit Filterpatronen ausgestattet, die dafür sorgen, dass die Rückluft sauber in den Raum zurückgeführt wird. Das System ist mit einem hocheffizienten Ventilator ausgestattet, der sowohl statisch als auch dynamisch ausgewuchtet ist.
Bodenentlader, Vibrationssiebe, Kipper, Bürstenmaschinen, Absackanlagen und Wiegeeinrichtungen sind Orte, an denen Staub verteilt wird. An diesen Stellen entlang der Linie werden Staubzelte aufgestellt, über denen sich eine Absaugstelle befindet. Im Zelt wird ein Unterdruck erzeugt, der eine weitere Staubverteilung verhindert und eine effektivere Absaugung der verschmutzten Luft ermöglicht.
An den Filterbeutel ist ein Flusensieb mit Schlitzrohren angeschlossen. Die Rohre fangen Staub und Sackleinen auf. Das Flusensieb entfernt das Sackleinen aus der Luft und verhindert so, dass es den Filter erreicht. Das System ist mit einem automatischen Reinigungsprogramm für die Filterpatronen ausgestattet. Dies geschieht durch Druckluftstöße in den Patronen. Diese lösen den groben Schmutz von den Filtern, der dann in den Schmutzbehälter fällt.
Verdoppelung des Umsatzvolumens
Vor zwei Jahren zog Aardappelhandel Mol von Puttershoek an seinen neuen Standort in Westmaas. Ein Standort, der dreimal so groß ist. „Wir sind mit den Anforderungen unserer Kunden gewachsen. Wir beziehen unsere Kartoffeln hauptsächlich von Erzeugern aus der Region Hoeksche Waard und Umgebung und transportieren sie mit unseren eigenen Transporten durch die Niederlande.“ Seit dem Umzug hat sich das Verkaufsvolumen fast verdoppelt. „Unser alter Standort lag am Rande von Puttershoek, wo eine Expansion schwierig war. Nach einer Suche entschieden wir uns, an diesem Standort in Westmaas einen neuen zu bauen.“
Marco Mol erklärt, dass Jongejans Luchttechniek bewusst mit der Lieferung einer Komplettlösung beauftragt wurde. Schließlich wird der Staub mittlerweile an neunzehn Standorten abgesaugt. „Staubabsaugung ist nicht halbherzig.“ Das Sortiersystem von DT-Dijkstra und die Verarbeitungslinie von Eqraft sind mit einer Absauganlage ausgestattet. „So verhindern wir effektiv, dass Kartoffeln während des gesamten Prozesses – von der Zufuhr bis zur Abfüllung – Staub verursachen.“
Die Extraktion in einem Durchgang richtig gemacht
Marco Mol erklärt, dass Jongejans Luchttechniek bewusst mit der Lieferung einer Komplettlösung beauftragt wurde. Schließlich wird der Staub mittlerweile an neunzehn Standorten abgesaugt. „Staubabsaugung ist nicht halbherzig.“ Das Sortiersystem von DT-Dijkstra und die Verarbeitungslinie von Eqraft sind mit einer Absauganlage ausgestattet. „So verhindern wir effektiv, dass Kartoffeln während des gesamten Prozesses – von der Zufuhr bis zur Abfüllung – Staub verursachen.“
Mol ist mit dem Ansatz von Jongejans zufrieden. „Schon beim Messen und Zeichnen merkt man, dass wir es mit absoluten Spezialisten in Sachen Lufttechnik zu tun haben“, sagt er. Die Ergebnisse sind beeindruckend. „Man merkt, dass die Luft dreimal pro Stunde ausgetauscht wird. In einem Raum, in dem Produkte verarbeitet werden, ist die Luft oft stickig. Man konnte Staubpartikel durch die Luft schweben sehen. An vielen Stellen war eine Staubschicht zu sehen. Diese wurde dann durch die Bewegungen der Gabelstapler verdrängt. Bei Staubproblemen gerät man schnell in eine visuelle Schleife. Das war auch an unserem alten Standort der Fall. Das möchte man für sich und seine Mitarbeiter verhindern. Man möchte nicht, dass die Arbeitsbedingungen beispielsweise zu Lungenproblemen führen.“
Ein gesünderer Arbeitsplatz
Die Absauganlage ist frequenzgeregelt. Beim Einschalten der Verpackungs- oder Sortieranlage wird die Luft in diesem Bereich abgesaugt. „Darum müssen wir uns keine Gedanken machen. Wir müssen lediglich alle anderthalb bis zwei Wochen den Kippbehälter leeren. Stellen Sie sich vor, wie viel Staub dann abgesaugt wird.“
Die Reaktionen sind durchweg positiv, obwohl Familie Mol die Einzige war, die zuvor vom Staubvorhang betroffen war. „Der Nebel ist weg. Es ist viel sauberer. Das merkt man sofort. Der Arbeitsplatz ist jetzt viel gesünder und angenehmer.“
